Johann Zarco, Moto2-Weltmeister der Jahre 2015 und 2016, wechselte für die MotoGP-Saison 2019 zu Red Bull KTM Factory Racing und trat mit der Startnummer 5 auf der KTM RC16 an. Bei handelt es sich um eine Replik, die von der Kombi dieser Saison inspiriert ist. Dieser Ratgeber erklärt die Saison dahinter und worauf Sie bei einer Rennkombi dieser Art achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Johann Zarco fuhr 2019 mit der Startnummer 5 die KTM RC16 für Red Bull KTM Factory Racing.
- Er bestritt 2019 die ersten 13 Läufe, bevor KTM ihn freigab.
- Die Kombi ist eine Replik, die von dieser Saison inspiriert ist, und steht in keiner Verbindung zum Fahrer oder zum Team.
- EN 17092 Klasse AAA ist die höchste Bekleidungsklasse, und EN 1621 regelt die Protektoren; die Klasse einer bestimmten Kombi entnehmen Sie der Produktseite oder dem Etikett.
Zarco und KTM 2019
Zarco kam als zweifacher Moto2-Champion nach zwei Saisons bei Tech3 Yamaha zu KTM. Seine Saison 2019 auf der RC16 war kurz: Er bestritt die ersten 13 Läufe, KTM gab ihn vorzeitig frei, und Testfahrer Mika Kallio ersetzte ihn ab dem Grossen Preis von Aragón. Die Replik greift den Look des Werksteams dieser Saison auf, und der Produktname nennt den Fahrer und das Jahr, von denen sie inspiriert ist.
Was eine Rennkombi schützt
Eine einteilige Lederkombi bedeckt den ganzen Körper mit abriebfestem Leder. Typische Merkmale dieser Kombiart sind:
- Aufbau aus Rindsleder: Rindsleder ist wegen seiner Abriebfestigkeit das übliche Material für Rennkombis; Känguruleder ist bei manchen Kombis eine leichtere Alternative.
- Herausnehmbare Protektoren: Protektoren an Schultern, Ellbogen und Knien, geprüft nach EN 1621-1 für den Schutz der Gliedmassen.
- Slider: manche Kombis haben zusätzlich Hartschalenelemente an Schultern, Ellbogen und Knien; die Produktseite führt auf, was eine bestimmte Kombi bietet.
- Rückenhöcker: viele Rennkombis haben einen aerodynamischen Höcker. Er ist kein Rückenprotektor; ein nach EN 1621-2 geprüfter Wirbelsäulenprotektor ist ein eigenes Teil, prüfen Sie daher, ob einer eingebaut ist.
Materialien und Protektoren unterscheiden sich von Kombi zu Kombi, daher ist die Produktseite die Referenz für den Aufbau einer bestimmten Kombi.
Die Norm hinter Rennkombis
EN 17092 ist die europäische Norm für Schutzbekleidung für Motorradfahrer und teilt Kleidungsstücke in Klassen ein. Klasse AAA stellt die höchsten Anforderungen; laut SATRA sind dort Aufprallprotektoren für Ellbogen, Schultern, Knie und Hüfte vorgeschrieben, und SATRA nennt Jacken, Hosen sowie ein- und zweiteilige Kombis als die von der Norm erfassten Kleidungsstücke. Das Etikett oder die Produktseite zeigt die Klasse einer bestimmten Kombi. Die Kleidungsstücke werden auf Eigenschaften wie Abrieb und Nahtfestigkeit geprüft. Eine Klasse auf dem Etikett beschreibt die Prüfleistung und beseitigt nicht das Verletzungsrisiko bei einem Sturz.
Passform und Komfort
Eine Rennkombi ist so geschnitten, dass sie einem Fahrer in geduckter Haltung passt, mit vorgeformten Armen und Beinen sowie Stretcheinsätzen an Achseln, Rücken und Knien, damit sich das Leder nicht wellt. Ein Netzfutter leitet Feuchtigkeit ab, und bei manchen Kombis ist für heisse Tage eine Perforation erhältlich. Eine Kombi, die in der Hocke gut sitzt, ist nützlicher als eine, die nur im Stehen gut aussieht.
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Aktualisiert: Oktober 2026
Häufig gestellte Fragen
Welches Motorrad und welche Startnummer nutzte Johann Zarco 2019?
2019 fuhr Johann Zarco die KTM RC16 für Red Bull KTM Factory Racing mit der Startnummer 5. Er bestritt die ersten 13 Läufe, danach gab KTM ihn vorzeitig frei, und Mika Kallio übernahm das Cockpit ab dem Grossen Preis von Aragón.
Was bedeuten die Klassen der EN 17092?
EN 17092 teilt Schutzbekleidung für Motorradfahrer in fünf Klassen ein. Klasse AAA stellt die höchsten Anforderungen; Aufprallprotektoren für Ellbogen, Schultern, Knie und Hüfte sind vorgeschrieben. Die Klassen AA und A liegen darunter, B und C noch tiefer. Die Klasse steht auf dem Etikett des Kleidungsstücks und spiegelt wider, wie es bei der Prüfung abgeschnitten hat.
Was deckt EN 1621 bei einer Rennkombi ab?
EN 1621-1 regelt Aufprallprotektoren für die Gliedmassen, etwa für Schulter, Ellbogen und Knie, und EN 1621-2 regelt Rückenprotektoren. Beide Normen prüfen, wie viel Aufprallkraft durch den Protektor hindurchgeht. Die Hersteller der Protektoren geben eigene Hinweise, wann Protektoren nach einem Aufprall oder mit zunehmendem Alter geprüft oder ersetzt werden sollten; befolgen Sie diese.
Steht diese Kombi in Verbindung mit dem Fahrer oder dem Team?
Nein. Es ist eine Replik, die von der Red Bull KTM Kombi von Johann Zarco aus dem Jahr 2019 inspiriert ist. Namen von Fahrern, Teams und Marken dienen dazu, die Saison und den Stil zu bezeichnen, auf die sich das Design bezieht; die Kombi ist weder vom Fahrer, vom Team noch von den Herstellern lizenziert, hergestellt oder genehmigt.
Verfasst von der Leather Collection Redaktion.




