Eine einteilige oder zweiteilige Lederkombi bedeckt Schultern, Oberkörper, Hüften und Beine in einer durchgehenden Schicht, weshalb sie die übliche Wahl für Trackdays und sportliches Fahren ist. Ein Beispiel: – eine auf Bestellung gefertigte Rindsleder-Kombi im klassischen Racing-Schnitt, mit herausnehmbaren Protektoren und wahlweise einteiliger oder zweiteiliger Ausführung.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Aussenschicht besteht aus 1,2 bis 1,3 mm starkem, im Fass gefärbtem, gewalktem Rindsleder mit doppelt und dreifach genähten Hauptnähten.
- Die Produktseite nennt herausnehmbare CE Level 2-Protektoren (EN 1621-1:2012) an Schultern, Ellbogen, Knien und Hüften.
- Die Kombi gibt es einteilig oder zweiteilig, mit herausnehmbarem Futter und austauschbaren TPU-Knieschleifern.
- EN 17092 stuft das Kleidungsstück ein, wobei Klasse AAA für Lederkombis auf der Rennstrecke vorgesehen ist; prüfen Sie stets das Etikett der konkreten Kombi.
Warum Fahrer sich für eine Lederkombi entscheiden
Eine Kombi verbindet Ober- und Unterkörper zu einem aufeinander abgestimmten Set. Die einteilige Ausführung hat die wenigsten Nähte und Verbindungen, während eine zweiteilige Kombi Jacke und Hose per Reissverschluss oder Druckknöpfen verbindet und sich auch getrennt tragen lässt. Das Sortiment zeigt die typischen Formen und Schnitte.
Typische Nutzer sind:
- Trackday-Fahrer
- Sportmotorrad-Fahrer auf kurvigen Landstrassen
- Fahrer, die ein aufeinander abgestimmtes Lederset statt einzelner Teile möchten
Material und Verarbeitung
Laut Produktseite verwendet die Kombi:
- 1,2 bis 1,3 mm starkes, im Fass gefärbtes, gewalktes Rindsleder, wahlweise mit Monaco-Leder oder Känguruleder als Upgrade
- Stretch-Einsätze an den Gelenken (die Seite nennt DuPont-Kevlar-Stretch-Einsätze)
- Hochfestes, gebondetes Nylongarn mit doppelter und dreifacher Naht an den Hauptnähten
- YKK-Spiralreissverschlüsse mit Semi-Auto-Lock
- Ein abnehmbares, waschbares Futter mit Mesh an Achseln und Oberkörper sowie ein optionales Thermofutter
Protektoren und Schleifer
Die Kombi nimmt herausnehmbare CE Level 2-Protektoren nach EN 1621-1:2012 an Schultern, Ellbogen, Knien und Hüften auf. Ein mit EN 1621-2 kompatibler Rückenprotektor kann eingesetzt werden, und die TPU-Knieschleifer lassen sich zwischen den Trainingseinheiten auf der Strecke austauschen. Protektoren nützen nur, wenn sie über dem Gelenk sitzen, daher ist die Massanfertigung ebenso wichtig wie der Protektor selbst.
Wer zwei getrennte Teile bevorzugt, kann das Sortiment vergleichen oder einen anderen Schnitt ansehen, etwa den .
Was EN 17092 einem Fahrer sagt
EN 17092 stuft Motorradbekleidung von Klasse AAA bis Klasse C ein. Klasse AAA ist die höchste und für ein- und zweiteilige Lederkombis auf der Rennstrecke vorgesehen, Klasse AA und A bieten schrittweise weniger Schutz, und B und C liegen noch darunter, laut MCG Product Compliance. Die Produktseite nennt für diese Kombi keine EN 17092-Klasse. Die Klasse gehört auf das Etikett des Kleidungsstücks, daher sollten Fahrer prüfen, was die konkrete Kombi dokumentiert, statt sie aus den Protektoren abzuleiten.
Fazit
Die Veteran ist eine unkomplizierte Rindsleder-Rennkombi mit herausnehmbaren Protektoren, austauschbaren Schleifern und der Wahl zwischen ein- und zweiteiliger Ausführung. Fahrer sollten sie zuerst nach Passform und Verarbeitung auswählen und Protektoren sowie Normen als den Teil betrachten, den man auf dem Etikett bestätigt.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Veteran einteilig und zweiteilig erhältlich?
Ja. Die Produktseite nennt eine einteilige und eine zweiteilige Ausführung. Die zweiteilige Version hat silberne Druckknöpfe an der Hose, sodass sich Jacke und Hose verbinden oder trennen lassen. Das passt zu Fahrern, die manchmal nur eine Hälfte der Kombi tragen möchten.
Welche Protektoren gehören zur Kombi?
Herausnehmbare CE Level 2-Protektoren nach EN 1621-1:2012 an Schultern, Ellbogen, Knien und Hüften, laut Produktseite. Ein mit EN 1621-2 kompatibler Rückenprotektor kann eingesetzt werden, und die TPU-Knieschleifer lassen sich bei Verschleiss austauschen.
Was bedeutet Klasse AAA?
Klasse AAA ist die höchste Klasse der EN 17092 für Motorradbekleidung und für Lederkombis auf der Rennstrecke vorgesehen. Sie gilt für das Kleidungsstück selbst, prüfen Sie daher die Unterlagen der konkreten Kombi, statt eine Klasse vorauszusetzen.
Kann man sie auch auf der Strasse tragen?
Ja, viele Fahrer nutzen Lederkombis im Racing-Schnitt auch auf der Strasse und nicht nur bei Trackdays. Der Schnitt ist auf eine nach vorn geneigte Sitzposition ausgelegt, daher sollten Fahrer mit aufrechter Haltung Passform und Belüftungsoptionen berücksichtigen.
Verfasst vom Redaktionsteam von Leather Collection.




